Enthärtetes, weiches Trinkwasser

Weiches Trinkwasser

Ist weiches Wasser für meine gesundheit gut oder schlecht?
Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten: Weder gut, noch schlecht. Ihr Körper kann das Calcium im Wasser nur schwer verwenden, da es als sogenanntes Calciumbikarbonat vorliegt. Dieser Stoff ist für den Körper nur zu verwenden, wenn er viel Energie aufbringt, dazu braucht der Körper viele Vitamine. Aus diesem Grund greift der Körper lieber auf die Quelle zurück, die Ihm leicht zugänglich ist: er nimmt das Calcium zum größten Teil aus unserer Nahrung.
 
Fakt ist: weiches Wasser ist bedenkenlos genießbar, genauso wie hartes Wasser. Wichtig ist, dass Sie immer genug trinken.
Natrium im Trinkwasser
Es gibt einen kleinen Nebeneffekt bei der Wasserenthärtung! Je mehr Calcium aus dem Wasser enthärtet werden muss, desto mehr Natrium gelingt in das Trinkwasser. Das ist allerdings gesundheitlich komplett unbedenklich für den Menschen! Es gibt zwar einen Grenzwert von 200 mg/l, den das Trinkwasser nicht übersteigen sollte, dieser hat aber weniger mit der Gesundheit des Menschen zu tun, sondern eher mit dem Geschmack. Eine hohe Natriumkonzentration kann den Geschmack beeinflussen, Trinkwasser soll aber neutral schmecken.
Eine Geschmacksverfärbung des Trinkwassers durch die Wasserenthärtung gibt es gewöhnlicherweise eher selten. Es kann vorkommen, dass das Wasser anders schmeckt, wenn es vorher sehr kalkhaltig war (mehr als 30°dH).
 
Fakt ist: Die Wasserenthärtung beeinflusst die Trinkwasserqualität nicht!
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