Wasserspender- Bei unsachgemäßem Umgang kann es Probleme geben
Wasserspender werden in unserer heutigen Zeit immer beliebter. Sie werden in vielen Orten mit Publikumsverkehr wie z.b. in Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäusern sowie Altenheimen, aufgestellt und meist als kostenlose Serviceleistung für den Verbraucher gedacht, um einen positiven Eindruck über das entsprechende Unternehmen zu erhalten. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten von Wasserspendersystemen:
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freistehende Wasserspender, auch Watercooler genannt, die Wasser aus einer Plastikflasche erhalten
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leitungsgebundene Wasserspender, die direkt an die Trinkwasserleitung angeschlossen sind.
Bei falscher Handhabung, dieser Wasserspender, kann es aber zu einem Gesundheitsrisiko für Menschen mit einem schwächeren Immunsystem wie Kranke, Alte und Kinder kommen. Dies geschieht u.a. durch lange Standzeiten, Sonneneinstrahlung, die falsche Raumtemperatur und die mangelnde Reinigung / Desinfektion der Geräte. Dadurch können im Wasser sowie in den Zapfvorrichtungen und im Abfüllungssystem Bakterien entstehen die dann mit dem Wasser weitergegeben werden. Hierzu hat das Bundesinstitut für Risikobewertung die hygienische Beschaffenheit von Wasserspendern und die von ihnen ausgehende mikrobielle Gefahr für den Verbraucher untersucht. Dazu wurden bundesweit Untersuchung an öffentlich zugänglichen Wasserspendern analysiert und ausgewertet. Mit einem erschreckenden Ergebnis: Bei den Untersuchungen waren 1/3 aller Wasserproben mit Keimen belastet. Darin sieht das Bundesinstitut für Risikobewertung ein erhebliches lebensmittelhygienisches Problem und gibt als Rat solche mikrobiellen Verunreinigungen im Voraus zu vermeiden. Daher wird geraten beim Aufstellen von freistehenden Wasserspendern an die in den ,,Leitlinien für Gute Hygiene-Praxis für Watercooler-Unternehmen" beschriebenen Hygieneanforderungen zu beachten. Bei leitungsgebundenen Wasserspendern sind dem Bundesinstitut für Risikobewertung bislang keine Leitlinien für eine gute hygienische Praxis bekannt. Aber hier auch sind diese nach Ansicht des Bundesinstitutes notwendig, um eine gleichmäßige und zufrieden stellende flächendeckende Hygiene bei Wasserspendern zu erreichen.
Trotzdem kann man den Bundesbürgern die Angst nehmen und sie darin bestätigen, immer wenn ein Trinkwasserspender zur Verfügung steht, diesen zu nutzen um somit seinen tägl. Wasserbedarf zu decken.
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